Jugendarbeit  Schöppingen  "Haltestelle"

Die Haltestelle

Unser Jugendheim liegt in der kleinen Vechtegemeinde Schöppingen im westlichen Münsterland, direkt am neu gestalteten Stadtpark und der St. Brictius Kirche.

Es wurde im Jahr 1955 erbaut und ist seit

jeher Anlaufstelle der Jugendlichen aller Altersklassen!

Seit 1995 hat Rainer Scharmann das "Kommando" in der Haltestelle übernommen. Mit ihm haben wir Jugendlichen schon so einiges auf die Beine gestellt und arbeiten auch zur Zeit wieder an verschiedenen Projekten!

Viel Spaß wünschen die Jugendlichen der Haltestelle!

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Die Haltestelle

Unser Jugendheim liegt in der kleinen Vechtegemeinde Schöppingen im westlichen Münsterland, direkt am neu gestalteten Stadtpark und der St. Brictius Kirche.

Es wurde im Jahr 1955 erbaut und ist seit

jeher Anlaufstelle der Jugendlichen aller Altersklassen!

Seit 1995 hat Rainer Scharmann das "Kommando" in der Haltestelle übernommen. Mit ihm haben wir Jugendlichen schon so einiges auf die Beine gestellt und arbeiten auch zur Zeit wieder an verschiedenen Projekten!

Viel Spaß wünschen die Jugendlichen der Haltestelle!

Öffnungszeiten:

"Offener Treff"

Montag:

Dienstag:

Mittwoch:

Donnerstag:  

Freitag:


Samstag:


15 - 21 Uhr

15 - 20 Uhr

15 - 21 Uhr

15 - 20 Uhr

15 - 22 Uhr


nicht regelmäßig,

nach Bedarf

Hausaufgabenhilfe

Montag:

(nur bei Bedarf)


14 - 16 Uhr

WN 05.06.2019

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Die Würde des Menschen


Schöppingen - Die Würde des Menschen ist unantastbar, heißt es im Grundgesetz seit nunmehr 70 Jahren. Doch im Alltag sieht das manchmal anders aus. Deshalb beschäftigen sich Teilnehmer des Jugendheims Haltestelle in ihrem neuen Projekt „Normalerweise bin ich ganz anders“ mit diesem Thema.


„Zwischenmenschliche Beziehungen in Schule, Arbeitswelt, Familie und Freundeskreis werden durch Verletzungen der Würde vergiftet“, ist Jugendheim-Leiter Rainer Scharmann überzeugt. Oft zerstöre schon der Zeitdruck die Beziehungen. „Jeder siebte Schüler leidet unter Ängsten. Viele Schüler haben Depressionen. Drei Jugendliche begehen am Tag Suizid“, so Scharmann.


Das Problem sei, dass Kinder und Jugendliche immer weniger geschützte Räume vorfänden. Auch Fehler würden den Heranwachsenden weniger verziehen. Häufig projizierten die Mädchen und Jungen das auf sich. „Man ist kein Fehler, man macht nur Fehler“, sagt Rainer Scharmann.



















Die circa 20 bis 25 Projektteilnehmer im Alter von 14 bis 18 Jahren werden Theaterszenen spielen, die später in einem Film festgehalten werden sollen. Dabei hilft der Filmemacher Julian Isfort (Münster), der bereits bei anderen Filmprojekten des Jugendheims mitgemacht hat.


Bei den Szenen sollen Fälle aus der Wirklichkeit nachgespielt werden. Die Opfer schlüpfen allerdings in andere Rollen, um nicht erneut die unwürdige Situation durchleben zu müssen. „Das Schauspiel ist die Möglichkeit, ehrlich zu sagen, was sie bewegt. In der Welt der Jugendlichen ist dies der Avatar, durch den sie handeln können, ohne etwas befürchten zu müssen.“


Viele Kinder und Jugendliche erführen keine Anerkennung. Sie hätten das Gefühl, nicht dazuzugehören, weiß der Jugendheim-Leiter aus vielen Gesprächen.


Scharmann betont, dass keine Situation, in der die Würde eines Menschen verletzt werde, stillschweigend übergangen werden dürfe. „Handeln und Moral hängen unmittelbar zusammen.“


Durch das Projekt sollen die Mädchen und Jungen lernen, Schamgefühle wahrzunehmen und auch auszusprechen. Das finde im Alltag oft nicht statt, weil „hinter Scham abwehrende Verhaltensweisen verborgen sind“. Diese gelte es aufzubrechen.


Die Idee zu dem Projekt entstand schon beim vergangenen Projekt „Auf dem Weg zum guten Leben“. Viele hätten ein solches gutes Leben nicht, so Rainer Scharmann. Zu häufig seien sie in ihrer Würde verletzt. Das will die Gruppe nun thematisieren. Geplant sind dafür etwa 15 Drehtage.


von Rupert Joemann



Zu wenig Anerkennung für Kinder

Jugendheim Haltestelle startet neues Projekt

Presse 2019

Der Filmemacher Julian Isfort unterstützt die Projektteilnehmer beim Erstellen eines Films.


Foto: Rupert Joemann

Projekt 2019

"Normalerweise bin ich ganz anders"


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